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Die Bezwingung des Mount Leaf (gewidmet den Schwestern Kurp, Ihr wisst schon warum…)

November 13th, 2011 Posted in Unser Amerika

 

Beinahe jeder weiß, was der “Indian Summer” ist. Es ist die Zeit im Jahr, in der sich die Blätter in Neuengland (Sorry, und in Canada, Alaska und im Mittelwesten natürlich!) färben. Wer wissen will, warum sie das tun, und was da biologisch alles vor sich geht, wird auf www.wdrmaus.de und www.wikipedia.org belehrt.

Heute schwelgen wir mal gemeinsam ganz unwissenschaftlich in der unbestreitbaren Schönheit des Anblicks, wenn sich Millionen von Bäumen nach und nach in die strahlendsten Rot-, Gelb- und sogar Lilatöne kleiden. Menschen packen am Wochenende ihre Familien in ihre SUVs und fahren zum “leaf peeping”, also zum Betrachten der wundersamen Verwandlung. Hinzu kommt, dass das Wetter im Oktober hier sehr stabil ist, also nach dem ersten Frost eine Periode warmer und klarer Tage herrscht.

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Aber wie es nun mal ist im Leben, hat auch der Indian Summer seine Schattenseiten. Irgendwann ist die Pracht vorbei und die Blätter, die sich eben noch tapfer in einer letzten Kraftanstrengung an ihre Zweiglein geklammert haben, um dem gnädigen Auge des Betrachters Freude zu bereiten, geben sich der Übermacht der Schwerkraft hin, um ihre letzte Aufgabe zu erfüllen: Beschäftigungstherapie für Gartenbesitzer.

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Jedes Oktoberwochenende beinhaltet zumindest ein paar Stunden, während derer man sich mit mehr oder weniger motorisiertem Werkzeug der Entfernung der Blätter widmet. Hier ein paar Eindrücke aus der Nachbarschaft:

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Bis letztes Jahr wurde es uns West Hartfordern noch relativ leicht gemacht. Wir konnten die Blätter einfach an die curb, also den Grünstreifen am Straßenrand, pusten, rechen oder schleppen, um sie dann der erbarmungslosen Saugkraft des städtischen Leaf-Vacuum zu überlassen. Nun ist unser ach so reicher suburb aber wohl so pleite, dass dieser Service nicht mehr bezahlbar ist. Ein bis zweimal Laubsauger hatten bisher den größten Teil des Problems beseitigt. Dieses Jahr wurde aber schon Ende August per Transparent am Ortseingang und in den einschlägigen Zeitungen das Motto des Jahres ausgegeben: BAG IT!

Das bedeutet nichts anderes, als dass man von seinem bereits unter anderem an West Hartford versteuerten Einkommen einen Stapel Leafbags kauft, standardisierte braune Papiertüten mit 30 Gallonen Fassungsvermögen (1 Gallone = 3,78 Liter). Diese sind dann zu befüllen, wobei strenge Vorgaben herrschen, was NICHT in die Säcke darf und auf welche Länge Zweige zu zerkleinern sind. Die vollen Säcke stellt man dann wiederum an oben erwähnte curb. Und am Mülltag kommt dann ein extra Wagen, der die Säcke einsammelt.

Im Prinzip ist das alles kein großes Problem. Gartenarbeit ist ja eine gesunde Angelegenheit. Man kommt an die frische Luft, hat ein wenig Bewegung (zumindest wenn man wie wir ganz altmodisch mit dem Rechen arbeitet…) und kriegt netten Kontakt zu den Nachbarn. Dieses Jahr hatten wir allerdings so viel Laub, dass wir entschieden haben, wirklich systematisch vorzugehen.

Eine große Plane wurde ausgebreitet und das Laub schweißtreibend darauf gerecht. Danach haben wir die Plane an den Wiesenrand geschleppt, um das Laub dort aufzuhäufen.

Und so entstand nach und nach der Mount Leaf:

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Der Garten hinter dem Haus war damit erst mal erledigt.

Blätter haben aber leider eine Reihe von unsympathischen, da unberechenbaren, Angewohnheiten:

– sie fallen von ALLEN Bäumen

– sie fallen ÜBERALLHIN

– sie fallen über Grundstücksgrenzen (die Eichen im Nachbargarten haben dieses Jahr besonders ertragreiche Ernten eingebracht)

– sie wehen gerne über die Straße, um in unserem Vorgarten zu landen

Also, um Kräfte zu sammeln, erst mal ein Päuschen auf dem Schwiegermutterbankerl.

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Und weiter geht´s mit der Schusterschen Planen-Patentlösung…

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Erschöpft von so viel Aktivität entschieden wir, einen dieser privaten Kleinunternehmer anzurufen, sogenannte landscaper, die für enorme Summen (zwischen 75 und 150 Dollar pro Einsatz) mit saugenden, lärmenden Eigenkonstruktionen die Früchte der Arbeit einsammeln. Das sähe dann so aus (man beachte den Konjunktiv und entschuldige die Unschärfe):

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Kleiner Zeitsprung von Sonntag auf Mittwoch…

Diane hatte wie fast jeden Mittwoch nachgefragt, ob wir mittags zum Sushiessen gehen wollen. Nun hatte sich aber genau für diesen Tag einer der landscaper nach Telekommanier “wir kommen zwischen neun und sechzehn Uhr” bei mir angemeldet. Da noch Kartoffelsuppenreste da waren, lud ich Diane dazu ein. Und wie es nun mal so ist, wenn man eigentlich den ganzen Tag nichts zu tun hat (auch das widme ich Diane, auch hier weiß sie warum…), ging die Kartoffelsuppe in Kaffee über, dazu Toffifee und Schokobananen und viel, viel, viel Gesprächsstoff. Oooops, schon vier? Und weit und breit keine Spur vom landscaper? Was nun?

Diane, wie immer unbremsbar in ihrer Energie, entschied einfach für mich. Wir fuhren los und kauften Leafbags. Erst mal nur 25, was sich als grobe Unterschätzung des nach einigen Tagen in sich zusammengesunkenen Mount Leaf herausstellte…

Mit viel Bücken und bewaffnet mit Arbeitshandschuhen (man weiß ja nie, ob sich nicht eine Schlange im Haufen häuslich eingerichtet hat) machten wir uns ans Werk und gaben nach Kurzem an Gustl den Auftrag weiter, auf dem Heimweg noch weitere Säcke mitzubringen.

Das Ergebnis waren 51 prall gefüllte Säcke, die wir zuklebten, damit nicht, wie im letzten Jahr, Hundebesitzer die Hinterlassenschaft ihres besten Freundes darin versenken konnten (dog poop nennt man das hier).

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Nachdem wir Frauen die schwere Arbeit übernommen hatten, spielten wir, inzwischen wieder hungrig, weiter Rollentausch. Dianes Mann Günter bekam den Auftrag, lecker Puttanescasauce zu köcheln und damit bei uns anzutanzen.

Der Tag fand damit einen gemütlichen Ausklang mit der Erkenntnis, dass ich darauf bestehe, eine Wohnung im vierten Stock (mit Lift) und großer Terrasse zu beziehen, wenn wir wieder in München sind. Keine Nachbarn mit Eichen und Pinien (die Nadeln sind e-kel-haft!!!), keine Ahornbäume auf dem eigenen Grund. Nur hübsche Terracottatöpfe mit Oleander und Hortensien, damit man die warmen Oktoberwochenenden in Bayern genießen kann, ohne zu schuften!

Sollte also jemand einen heißen Tipp zum Thema Traumwohnung für uns haben… Wir kommen im Oktober 2010 zurück und bevorzugen den Westen von Sendling bis rüber nach Pasing oder Obermenzing…

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The last few Weeks in West Hartford

August 24th, 2010 Posted in Unser Amerika

Before we actually took off into our next adventure, there were a lot of parties to celebrate and a lot of lasts to attend. Not all of them were about us, but somehow they felt like good byes for Augustin and me.

Last English Class before fall 2010 – Potluck Dinner with both classes of the TIU:

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The girls from class: standing from left Elena, Jutta, Sevil, Brenda, sitting from left Lin, Rosa and Yulia.

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Half of Sevil, (the other half is even prettier) and Brenda, our language guide through thick and thin…. But that’s not all. She is friend and mother and sister and buddy and highly educated idol, all in one person.

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The Bobs: they say “Evil always comes in three”… Well?

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This is Brenda’s Bob, excuse the possesive-‘s, Bob! He is a flag expert (see further down) and is basically controlled by “Her Majesty the Queen” aka cat. Behind this forehead you will find a 35 volume encyclopedia, but also a lot of humour and thoughtfulness.

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Bob Vocelli. He is a league of his own, and not a little league! He mastered each and every question of his students, however silly (the question, not the student!). Mastering the art of finding examples and metaphores and saving us all from getting into deep sh…, aaaahm trouble, by using those false friends. And although he loved to pick on me, well, maybe because he picked me to pick on, he is a gentleman.

I promise to stop learning any more English immediately, can’t be as much fun as at the TIU!!!

Another Last was our BBQ invitation at Paul and Christine Izzo’s.

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Augustin kangarooing Luke. By the way: the parents were present and all parties involved (in spite of Augustin) agreed to the game.

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I never thought that anybody would buy those ridiculous snuggies, but Christine manages to surprise me every time! And she looked absolutely cosy in it.

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After getting tired of being kangarood by Augustin, Luke started to terrorize Stephanie. She was unexhaustable! Josè had a hard time to get Stephanie’s attention that night…

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I met her too late. Stella, a great source of adjectives, good laughs, sarcasm and intelligence.

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And last not least, our host, wizard of the BBQ, Paul Izzo, colleague AND friend.

Thanks for a fun night!!!

My former German student Joan invited us down to Noank for a wonderful day by the sea.

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Joan’s house is incredibly charming, and her garden is a little paradise.

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But Augustin found his favorite spot in front of the house immediately. Never saw a wisteria like that!

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This is Joan’s watchdog Phoebe, she’s a real cutie.

To give those of you, who still have the chance to see Noank, an idea, here are some impressions:

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Thanks, Joan, for a day in an American city without Dunkin Donuts, Mac Donalds and huge shopping malls. What a relaxing experience!

Raquel, who is a friend of my German students Mindy and Clarence and also organizes the monthly German Lunch at the Hartford Town and County Club, also had us over for a gorgeous dinner. And presents!

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Raquel, who shares some Munich experience with us and is an amazing host.

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Johanna, who came to the US a long time ago, but still speaks accent free German. And Mindy, my Mindy.

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Oh Raquel, you shouldn’t have bought anything. But I did! Ok, I’ll take them…

What a wonderful summer night that was!

Some of us go back… This time it was Sevil, who startled us with a pretty surprising return to Istanbul. But there is always time for at least coffee and some cookies, right?

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Best wishes, Sevil!!!

Somewhere between finding a house in Munich, the soccer world cup and our move I tried to sell some of my old clothes.

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For some reason, my best customer lived right across the street. Didn’t know that Kara has a thing for old, sorry, vintage things 😉

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Instead of earning money, I served coffee. Probably a little hint of fate, careerwise?

I mentioned the soccer world cup, right? Well, there was Rasmus’ birthday AND the final, so his cake had to wait until the game was over…

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When all soccer dreams were over, the party started. And we learned that kids and water are a perfect match. Who needs all this sophisticated electronic stuff, if there is a kiddy pool and some kids?

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Well, a pinata can’t hurt either…

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And then there were presents…

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and a cake…

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Great party untli the wee hours of the morning…

If one lives near Hartford, a visit to the Mark Twain House is almos inevitable. I say almost, because we almost didn’t make it. But at last I convinced Augustin that it would be a crying shame, not to have seen it. So, one sunny Sunday…

The more than eccentric author Mark Twain one day decided to set up living in Hartford and designed a house for him and the family.

It is not allowed to take any pictures inside, but if you want to find out more, go to www.marktwainhouse.org

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Incredible, what you got for 40 grand at that time!

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Mark Twain’s life in Quilt…

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…and he himself in Lego.

Don’t miss the shop when you visit! His autobiography is great stuff to read. This man saw it all and still kept his humour!

Another last: last time for me to be Mindy’s guest at the Hartford Town and County Club.

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I met a number of really interesting, inspiring and intelligent people here. Thanks for having me, Mindy! I always felt special at your side!

Mindy and Clarence also had us over for a great dinner. For some reason I only took pictures of Max, but that will do, because he is obviously the most handsome dog in the whole wide world. And he loves everybody unconditionally. Now tell me, where would you find that again?

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After we actually had become homeless, Brenda and Bob cooked for us. Oh Brenda, once again the corn recipe please! I forgot it…

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I mentioned Bob’s flag enthusiasm, didn’t I?

And certainly, we said good bye to all of our friends with a decent farewell party. Or so I was told… I didn’t get a lot of it, because I was busy telling everybody about our schedule, which route we would take on our cross country trip and where we would live in Munich. But what I do remember was a lot of fancy food, great gifts, moving speeches and a whole lotta love!

(Pictures courtesy of Stefan Morgenstern)

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After almost everybody had gone home, Rick sat by the fire with us. We seriously tried to solve the world’s problems that night and might have been successful, if there hadn’t been some skunks in the yard, who managed to drive us all into our beds.

The next morning, well late morning, I stumbled downstairs to prepare some coffee and found that somebody had cleaned up everything. Kara and Anni, you are my heroes!

Thanks to all who made this farewell party a success. We had the perfect summer night and will never forget it!

So these were our last few weeks in Connecticut. Three years rushed by in the wink of an eye. And now a new era will start for us. Let us take a last look at some things, which will always remind me of the last three years:

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Winter am Meer

Februar 16th, 2010 Posted in Unser Amerika

Am Meer zu leben ist ja für Viele ein großer Traum. Und tatsächlich ist es selbst an einem klirrend kalten, aber strahlend sonnigen Tag wie an diesem Sonntag am Meer wundervoll. Da uns nur noch wenige Monate bis zu unserer Rückkehr nach Deutschland bleiben, haben wir in einem Anfall von Torschlusspanik beschlossen, mehr Ausflüge zu machen. Diesen Sonntag ging es nach Old Saybrook. Dort mündet der Connecticut River in den Atlantik. Nähere Informationen über diese aufregende Stadt findet Ihr unter www.oldsaybrookct.org.

Hier einige Winterimpressionen:

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Gizmo hat gottseidank Winterschuhe und eine gut funktionierende Heizung…

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Wenn man schon keine Handschuhe dabei hat, sollte man sich wenigstens an heißem Kaffee festhalten können.

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Unglaublich! Es scheint tatsächlich Radfahrer und Fußgänger zu geben in diesem Land!

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Angler gibt es auf jeden Fall. Wenn auch nicht in diesem eisigen Wind…

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Über den Sund führt eine Brücke. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick auf eine Halbinsel mit Golfplatz und atemberaubend schöne Villen. Im Winter lebt hier niemand, aber im Sommer kommen die Reichen und Schönen aus ihren New Yorker Penthäusern sicher an den Wochenenden hierher, um ihre Yachten und Autos zu vorzuführen und ein wenig zur Entspannung zu segeln und zu putten.

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Mit Segeln war es heute allerdings nichts, denn dafür hätte man schon einen Eisbrecher gebraucht…

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Wir wären nicht die Schusters, wenn wir nicht nach so viel frischer Luft Hunger bekämen. Also machten wir uns nach vorheriger Konsultation von www.roadfood.com auf den Weg zu Pat’s Kountry Kitchen. Ob die Ersetzung eines “C” durch ein “K” nun Pats Liebe zur Alliteration oder doch eher dem Anschein von Rustikalität zu schulden ist, hat sich mir noch nicht erschlossen.

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Das Essen war auf jeden Fall gut und reichlich. Nur das mit dem Cheesecake, das krieg ich noch nicht auf die Reihe. Warum macht man Käsekuchen, der steinhart und überzuckert ist, wenn man ihn doch ganz einfach auch luftig und leicht hinkriegt? Die Zuckersucht der Amerikaner ist jedenfalls legendär.

Wir wählten und staunten…

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Mal sehen, ob ich den Text noch hinkriege…

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I got a funny pair of eyes,

Especially the right.

It was designed to turn around,

And watch me from inside.

Wo auch immer meine Augäpfel sich hindrehten, der Tag war wunderschön, kalt aber wunderschön!

Riverfront Dragon Boat & Asian Festival 2009

August 21st, 2009 Posted in Unser Amerika

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www.riverfront.org

Auch dieses Jahr wurden wieder 20 Freiwillige benannt, um einen ganzen Samstag mit Rumsitzen, Rumstehen und Rudern zu verbringen. Die Truppe war trotz der atemberaubenden Hitze hochmotiviert, nicht zuletzt, weil Craig, der uns an zwei Abenden vor dem Rennen in Form zu bringen versucht, NUR für uns noch bereit ist, den Trainer zu spielen. Während der Rennen ist er “Stadionsprecher”. Seine Stimme ist schon vor dem Event bemerkenswert rau. Nach dem ganzen Gebrüll, besonders für sein Lieblingsteam, die MTU Aero Dragons, bleibt grade noch genug für die Siegerehrung übrig…

Und so sieht er aus:

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Dieses Jahr gab es bei den Trainings einen kleinen Zwischenfall. Da kam ein Boot ganz unschuldig angetrieben und prompt lief ihm ein Brückenpfeiler in die Lee-Seite. Knack, gurgel, Boot entzwei. Keine Verletzten und Wasserleichen, dafür eine besondere Erwähnung des Teams bei der Siegerehrung inklusive Erinnerungspaddel für die Schiffbrüchigen:

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Der letztjährige Teamcaptain Christoph nahm zwar an den Trainings teil, war aber für die Rennen nicht verfügbar. Der Nachrücker war auch verhindert, da sein erster Sohn mal grade ein paar Tage alt war. Damit war Guschtl der Glückliche, der am Samstag bereits um acht Uhr zum Captain’s Meeting antreten durfte. Seine Frau war auch dabei und fand das frühe Aufstehen an einem Samstag GAR NICHT LUSTIG!!!

Um diese Uhrzeit hing noch ein wenig Nebel über dem Fluss. Die Temperatur war noch angenehm, und die mangelnde Schönheit Hartfords war hinter den Nebelschleiern so vorteilhaft beleuchtet wie ein Gesicht jenseits der vierzig im Kerzenlicht…

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Langsam füllten sich die Zelte der verschiedenen Teams. Nur die Jungs und Mädels von der MTU ließen auf sich warten.

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Das ist Laura, deren professionelles Team das Zelt neben uns hatte. Sie ist mit meinen Deutschschülern Mindy und Clarence befreundet. Deshalb hatten wir auch keine Hemmungen, uns ihren Mann Alfredo als Trommler auszuleihen. Alfredo, thanks for helping us out! Your medal awaits you!!!

Dieses Jahr lief das Festival und damit die Rennen über zwei Tage. Entsprechend viele Teams waren angereist aus Philadelphia, Washington DC, New York, New Jersey, Rhode Island, Virginia, Oregon und Massachusetts (ich übernehme keine Garantie für die Vollständigkeit der Liste…).

Es gab professionelle Ruderer, Firmenteams wie unseres und die Gruppe der Breast Cancer Survivor. Wir mussten gottseidank nicht gegen die Profis antreten, da wären wir rettungslos abgesoffen!

Es gab eine Eröffnungszeremonie, und danach wurde der Drachen durch das gesamte Gelände getragen:

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Und das ist das Vorderteil eines der Boote (wahrscheinlich das Überbleibsel des Schiffbruchs):

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Jedes Team hatte seine eigene Art, sich zu motivieren. Manche mit tatsächlich effektivem Aufwärmtraining…

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… andere mit martialischem Gehabe…

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… und wieder andere sandten schon mal vorab ihr SOS in die Menge:

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Am besten kostümiert waren dieses Jahr auf jeden Fall die Breast Cancer Survivor:

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Und ja, es wurden auch Rennen gefahren:

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Wir waren wirklich gut, auch wenn die Starts ein wenig schlampig waren… Hier das Team bei der Manöverkritik. Ich glaube, so international wie wir waren die anderen nicht. Sogar einen Briten hatten wir an Bord:

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Und auf unsere Ergebnisse können wir mehr als stolz sein. Das große Ziel war, Pratt & Whitney zu schlagen…

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Erst kam noch die Siegerehrung und Medaillenverteilung:

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Und danach trafen sich einige noch zum Captain’s Dinner bei Schusters:

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Wenn schon Sport, dann so!

Oh! Beinahe vergessen: wir wurden Zweite in unserer Gruppe!

For Those About To Rock … We Salute You!!!

August 3rd, 2009 Posted in Unser Amerika

28. Juli 2009, Gillette Stadium. Wir haben keine Kosten (Scheiße, ist das teuer hier!) noch Mühen (diesmal nur je EIN Stau auf der Hin- und der Rückfahrt) gescheut, um einer der größten Altherren-Combos zuzujubeln, die im Moment (noch) im Rock’n’Roll unterwegs ist.

AC/DC!!!!!

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Amerikanische Besucher von Rockkonzerten oder Sportveranstaltungen treffen sich gerne schon Stunden vor Beginn des Events, um auf dem Parkplatz und den Ladeflächen ihrer Trucks einem schrägen Hobby zu frönen, dem Tailgating (tailgate=Heckklappe). Das bedeutet nichts anderes, als einen Grill aufzubauen, die Sixpacks aus der Kühltasche zu holen und sich vor dem Konzert im prallen Sonnenschein und der heimeligen Atmosphäre eines betonierten Riesenparkplatzes so die Kante zu geben, dass man dann beim Konzert in der richtigen Stimmung ist.

Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Tailgate_party

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Und über allem wacht das passende Werbeplakat. Besitzer von Hybridfahrzeugen geben sich hier besser nicht zu erkennen.

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Das Gillette Stadium ist 2000 erbaut worden, angemessen riesig und, vorsichtig ausgedrückt, architektonisch nicht das Schönste, was ich bisher gesehen habe… Aber Frei Otto kann ja nicht überall sein.

Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Gillette_Stadium

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Über diese Brücke müssen alle, auch wenn´s brennt…

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Im Stadion hat man viel Zeit und Gelegenheit, AC/DC-Devotionalien zu kaufen (bin jetzt stolze Besitzerin von blinkenden Angus-Hörnern!), sich den Wanst vollzustopfen und sowohl anti- als auch alkoholische Getränke zu erstehen.

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Man muss aber nicht unbedingt aufstehen, um satt zu werden, auch zwischen den Rängen laufen permanent Verkäufer mit Pizza, Bier und anderem herum.

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Auch Bob macht hier Werbung… (Für alle, denen das nichts sagt, es wird noch einen Blogbeitrag zum Thema “typische Innenausstattung Amerikanischer Häuser” geben, da spielt Bob eine große, wenn auch unrühmliche Rolle…)

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Im Land, in dem für Geld jede Form von Schönheitsoperation möglich ist, hätte ich ein anderes Publikum erwartet. Ok, das ist nicht nett, aber wahr. Die Masse an schlecht und mit billiger Tinte ausgeführten Tätowierungen läßt mich immer wieder erschauern. Von der Ansammlung von Fett, Muscleshirts und schlechten Haarschnitten ganz zu schweigen.

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Vielleicht ist es auch einfach so, dass das Publikum zusammen mit der Band alt wird…

Die Bühne vor dem Konzert:

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Die Arena aus Sicherheits- und/oder Bequemlichkeitsgründen bestuhlt. Eigentlich nicht besonders aufregend.

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Aber dann, als es dunkel wurde, also nach drei Stunden Tailgating, Fressen und Saufen und zwei Vorbands namens „The Answer“ und „Anvil“, die sich vor wenig Publikum viel Mühe gaben, ging es los mit einem Videofilm, an dessen Ende ein Zug die Bühne befuhr, bevor die Pyrotechnik auch AC/DC selbst auf die Bühne sprengte mit „Rock and Roll Train“. 

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Brian Johnson kann es noch, auch wenn seine Weste inzwischen ziemlich um das Ränzlein spannt und die Kappe wohl den zurückweichenden Haaransatz verdecken soll.

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A wie Angus…

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Malcolm Young, Cliff Williams und Phil Rudd dabei, aber dezent im Hintergrund. Man hatte trotzdem den Eindruck, dass sie Spass hatten.

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Der unumgängliche Strip von Angus Young. Ok, es gibt Dinge, die muss man nicht sehen…

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Brian Johnson schwang sich am Glockenseil auf die Bühne für, na?, natürlich „Hell’s Bells“.

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Die aufgeblasene Beauty gab den Rhythmus vor für „Whole lotta Rosie“.

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Und am Ende der Show wuselte Angus 20 Minuten über die Bühne, den Steg, eine Plattform, die sich unter ihm in die Höhe schob und hörte keine Sekunde mit seinem Solo auf. Musikalisch nicht das eindrucksvollste Solo, das ich je gehört habe, aber bestimmt das längste…

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Verabschiedet wurden wir mit „For those about to rock, we salute you“ inklusive Böllerschüssen aus Kanonen links und rechts auf der Bühne.

Und als alles still und schwarz war, gab es noch ein Feuerwerk, das das vom 4. Juli locker in den Schatten stellte, was allerdings auch keine Kunst war.

Dass das Publikum nicht besonders erpicht auf die Songs vom neuen Album “Black Ice” waren, merkte man deutlich. Die Jungs nahmen es mit Humor und wurden ihrem Ruf gerecht, gekonnt und präzise all die alten Hits und Bretter mit großer Freude und Leidenschaft runter zu spielen. Auch sie sind nicht schöner geworden in den letzten 35 Jahren, aber das stört nicht, wenn einem die Birne dröhnt und man sich glücklich und ein wenig benebelt vom Dope-Geruch von den oberen Rängen auf den Weg zurück zum Parkplatz (aka Grillplatz) macht.

In der Presse wurde das Konzert hoch gelobt. Lest dazu zum Beispiel: http://www.sportsofboston.com/2009/07/29/acdc-rocks-gillette-stadium/

Claudias West Hartford Rezepte

Juni 8th, 2009 Posted in Unser Amerika

Claudia will go back to Germany soon. So her friends decided to give her a personalized cook book with recipes we wanted her to have, which we cooked together or at least enjoyed together. On June 5th 2009 we were invited to a last *sob!* breakfast at Claudia’s. So we took the chance to give her our present. And this is how it turned out.

The cover was a cooperation of Diane, Dunia and Inken.

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The collage of impressions of West Hartford is the back of the cover page and was designed by Laura (thanks again Laura, great work!) as well as the collage on the inner back page, which shows the signs of some restaurants Claudia and her family liked.

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Friends in Germany and the US were contributing to the book. Although in the end I got a little nervous about the schedule, everything went out right. And I had a fun morning together with Dunia when we glued, cut, ironed and decorated the pages from Germany (any complaints concerning chosen colors or the layout should be addressed directly to our legal department, thank you!).

Because we are (more or less) young (more or less) urban (total) professionals, there is an index of the recipes to make sure, Claudia finds what she is l(c)ooking for:

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And now the recipes follow. I added the names of the authors. So if anyone wants a copy of a recipe and can’t read it on the picture (click the pic to enlarge it!), please get in contact with the person issuing the recipe!!! I only have a few available as files, which I am happy to send to everybody who wants them. But to complete the collection, proceed as described.

Niki Rotter and Carsten Schönhoff: Sesami Wasabi Crusted Yellowfin Tuna with Asparagus (recipe available as file in English or German)

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Marjan Rosic: Chilimalanders (Chili, a different way) – Drunken Chicken (aka Beer Can Chicken)  (recipes available as files in German)

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Katja Dunn: Pho – Vietnam’s National Soup

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Inken Schuster: Goulasch (Beef Stew Hungarian Style) – Semmelserviettenknödel (Bread Dumpling) – Marillenkuchen (Apricot Cake), (recipes available at Inken’s in German or English)

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Azra Steurer: Gefüllte Kartoffeln mit Pfefferminze „Dum Aloo Chutney Wale“ – Filled Potatoes with Peppermint

Azra, I had to copy the front of your page after ironing and trimming it a bit. So the handwriting on the front is mine… I promise that I copied it 100% correct!

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Joan de Natale Green: Mediterranean Rice Salad – Pumpkin Bread

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Diane Kurp: Diane’s Müsli Bircher Style

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Susanne Hogger: Mango-Cocos-Curry with Gambas – Nutella-Birnen(Pear)-Muffins (recipes available as files in German)

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Silke Riegler: Claudia’s Philadelphia-Cream-Dip Bavarian-Style-Cheese – Rosemary Roasted Salmon (recipes available as files in English)

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Jutta Pröstler: Spinatspätze in Weißwein-Käserahmsoße mit Champignons an Lachs Würfelchen (Spinach Spaetzle in Whitewine-Cheese-Cream Sauce with White Mushrooms and Salmon Dices)

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Petra Anis: Ground Buffalo

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Kathy Schwartz: Grilled Veggie Burgers – White Chicken Chili

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Sabine Schnitzler: Lebkuchenherzen (Ginger Bread Hearts) (recipe available as file)

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Agnes Hillmeier: Pierogi z miesem (Piroggen mit Fleischfüllung – Meat filled Pierogis) – Walnußbrownies (Walnut Brownies) (recipes available as files in German)

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Sabine Schlegl: Kartoffelsalat (Potatoe Salad) – Südfranzösische Kartoffelsuppe (Potatoe Soup from Southern France) 

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Monika Forstner: Veredelung von Kartoffeln – Kartoffelgratin (Refined Potatoes – Potatoes au gratin)

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Katrin Edwards: Lauchpfanne und Kartoffeln (Leek with Speck, creme fraiche and Potatoes) – Apple Crisp

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Steffi Paul: Saltimbocca alla Steffi – Rosmarinkartoffeln (Rosemary Potatoes) – Tiramisu (recipes available as file)

The Tiramisu recipe is originally mine, but tested and accepted by both Steffi and Claudia and their families…

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Sabine Frank: Klare Fischsuppe (Clear Fish Soup) – French Toast

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Melanie Morgan: Melanie’s BBQ Recipe – Melanie’s Seafood Chowder

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Dunia Fink: Dosenhuhn – Beer Can Chicken

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Candace Czajkowski: Friendship Salad

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Jeannette Bühler: Cesar Salad – Yogurette Muffins (Yogurette = Chocolate bar filled with yoghurt and strawberries, preferrably served cold from the fridge)

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Eva Rodgers: Bigos (Sauerkraut)

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Mariangela Sousa: Pao de Queijo (Brazilian Breakfast Bread)

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Carmen López Duke de Merkler: Flan de Coco

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Claudia Itzeck: Berliner Kartoffelsuppe (Potatoe Soup Berlin Style) (recipe available as file in German)

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The Team of Pho Boston Vietnamese Restaurant: Saté Dac Biét

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Natalie Eras: Maronencremesuppe (Chestnut Chowder) – Gravad Lachs (Graved Salmon) – Mormors Jul Pepparkakor (Grandma’s Christmas Gingerbread)

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Anke Gräfe: Anke’s „allerbester“ Zwetchgenkuchen mit oder ohne Streuseln obendrauf (Anke’s very best Prune Plum Cake with or without Streusels on top) – Anke Gräfe’s berühmter Kartoffelsalat – nee, „weltberühmter“ JAWOLL! (Anke Gräfe’s famous Potatoe Salad – no, „world famous“ YEP!)

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Anne Malten: Tom Yam Gung (Hot Vietnamese (?) Soup)

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Nina Holtmann: Schokoladenkuchenblitzrezept (Recipe for a Blitz Chocolate Cake)

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Karen Hammond: American Macaroni and Cheese – Spicy Spinach and Artichoke Dip

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Marius Fratiou, Max Pfaus und Christoph Brötz: Das Alternative Rezept (the alternative recipe)

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Eva Kroboth: Karottenkuchen (Carrot Cake)

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Brenda Roggeveen: The-Cookies-formerly-known-as-Ginger Snaps aka RebeccaMiriamFavorites – Lemon-Glazed Butter Cake with Hot Rhubarb Sauce

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Augustin Schuster: Schweinefilet in Bier-Rahm-Sauce (Pork Tenderloin in Beer-Cream-Sauce) – Anishuhn mit Kartoffeln (Anis Chicken with Potatoes)

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Brenda Worth: Turkey Burgers – Quinoa and Black Bean Salad

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Mary Schuman: Rice Krispies Treats – Pumpkin Chocolate Chip Muffins – Pigs in Blankets (Würstel im Schlafrock) – Spinach Lasagna

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Anne Weiß: Fränkische Gans mit Klößen (Frankonian Goose with Dumplings)

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Alex Friedrich: Halloween-Käse-Torte (Halloween Cheesecake)

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Shirley and Donald Sanders together with Nancy and Jim Caulfield: Baby Back Pork Ribs – Cole Slaw (Krautsalat) – Sausages with French Green Lentils (Linsen) – Skillet Cooked Potatoes and Cheese

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Andrea Albrecht: Lauchquiche mit Lachs (Leek Quiche with Salmon) – Zwei Arten einen Trifle zu machen (two ways to make a Trifle) (recipe available as file)

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Monia Strohmer: Baked Potatoes à la Queen of the Lazy – Lachs Buko Creme (Salmon and Buko Cream, Buko is a cream cheese)

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Rayissa Armata: Baked Blintzes with Blueberry Sauce

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Laura and Mike Hammond: Laura’s Pesto – Mike’s BBQ Ribs

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Antje Hübner: Zitronen-Wein-Crème (Lemon-Wine-cream) – Apfel (apple) Muffins (recipe available as file)

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After all authors sent back their pages and Dunia came over with a dozen different scissors, glue, a hungry son and a whole lot of creativity, the book was finally ready for binding. Well, lamination was ok so far. But HOW DO WE GET THIS FAT BOOK INTO A 1inch SPIRAL? After a few hysterical hours on the road between Staples, Kinkos, JoAnn’s, Michaels and again Kinkos, I decided to punch 3 holes through the pages and then Pfau’s Hardware had the right sized keyrings (if no one can help, Pfau’s can! But this is another story worth to be told…). The result was:

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And the next day, Claudia’s breakfast took place. Everybody, well not everybody, but a big portion of it was there.

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After everybody had some coffee or something to eat, Claudia was presented our work of art.

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And then certainly a few tears were spilled…

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Claudia opened the book and couldn’t believe what she saw.

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We hit the mark with our book. And even Jürgen said that we made his wife happy. So once again a big big THANK YOU to all on the team!

XO

Inken

Für Alex – 14. bis 25. April 2009

Mai 15th, 2009 Posted in Unser Amerika

New York City, kalt, windig und regnerisch, aber die Frisur sitzt…

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West Hartford, Kaffeepause bei Starbucks (wo sonst???)

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Mystic Seaport, etwas wärmer, wenn auch windig. Der Lieblingsschwager wärmt…

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Frühstück bei Monika und Jeannettes Heutransport…

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Sklavenarbeit im Hause Schuster. Erdbeerkuchen in the process…

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Newport, the home of the bold and the beautiful…

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Boston, die Ducktours, das Apartment und der Heiratsantrag…

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Und nun ein paar wirklich schöne Seiten unseres insgesamt nicht allzu gelungenen Hartford.

Das Capitol, also der Regierungssitz von Connecticut, der Arbeitsplatz von Madam Governor Jodi Rell.

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Das alte Colt-Gelände:

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Oh, da war noch was. Da Du ja als große Schwester eine Inspiration für mich bist, hier noch die Ergebnisse Deines Parfumprobenentsorgungsoderverwertungsvorschlags:

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Und die Terrasse wolltest Du doch auch sehen, wenn sie mal in einem vorzeigbaren Zustand ist.

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Aruba Teil 1: Donkey Sanctuary

Februar 26th, 2009 Posted in Unser Amerika

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Da mein blog-Beitrag über Aruba einfach nicht fertig werden will (Schreibblockade?), hier zumindest ein kleiner Einblick in das Leben auf Aruba. Es gibt dort das Donkey Sanctuary. Hier bekommen die Esel ein neues und artgerechtes Zuhause, die entweder wild auf der Insel leben und Gefahr laufen, überfahren zu werden, oder ausgesetzt und/oder mißhandelt wurden. Offenbar gibt es Menschen, die es lustig finden, auszuprobieren, wie lange es dauert bis ein Esel tot zusammenbricht, wenn man ihn an die Stoßstange eines Autos bindet und losfährt. Kranke Menschen gibt es auch im Paradies…

Freiwillige Helfer nehmen sich der Tiere an und opfern einen großen Teil ihrer Zeit und auch ihres Geldes für diese klugen, schönen Tiere.

Man kann einen der Esel adoptieren, um das Donkey Sanctuary zu unterstützen. Man kann aber auch bald online nette Esel-bezogene Kleinigkeiten kaufen. Natürlich kann man auch einfach mal auf die homepage surfen und sich an den Bildern der Esel erfreuen. Also auf geht´s!

www.arubandonkey.org

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Hitchcock in Hartford

Februar 14th, 2009 Posted in Unser Amerika

Flocking By Thousands

Capitol Crows

Abandoning Flatbush For More Regal Roost, Do Black Birds Bode Ill For Budget?

Crows at Riverside Park

Thousands of crows gather near Riverside Park at dusk in a communal roosting habit. The crows have been gathering in various locations around Hartford during the winter for years. (BOB MACDONNELL / HARTFORD COURANT / January 29, 2009)


Those thousands of crows that roost in Hartford’s West End trees on winter nights?

They’ve moved again — almost downtown.

After spending several years roosting near Flatbush Avenue by I-84, a colony of crows that sometimes numbers 15,000 or more birds has moved east, spending some nights in trees on the grounds of the State Capitol and of the Supreme Court and State Library complex across the street.

„They’ve been bopping around to different locations in Hartford,“ said Sylvia L. Halkin, a biology professor at Central Connecticut State University. Other nights they have been seen near Trinity College or the Mark Twain House or Putnam Street.

Before the crows roosted in the area near Flatbush, they spent winter nights off Capital Avenue in the West End, and, in the mid-’90s, roosted for a time in the trees on the grounds of Aetna Inc. Why they suddenly choose a new nighttime roost is a mystery.

„We never know why they move,“ Halkin said. Moreover, she asked, „How do they decide where they are going for the night? What kind of consensus process is going on?“

Human harassment or predation by great horned owls are two possible reasons for the move, but it might be something else, too, she said.

Crows roost communally only during winter, probably at least in part as a kind of protection against predators, biologists believe. Roosting crows often number in the tens of thousands, often with hundreds in a single tree.

The scientific literature indicates that crows cannot see that well at night, Halkin said, which might explain why they seem to roost in comparatively well-lit areas. Because they will sometimes move from one cluster of trees to another during the night, the artificial light may make it easier for them to see, she said.

The latest move has another odd wrinkle. The birds roosting near downtown are far fewer than when the colony was near I-84 — perhaps only 6,000 birds, down from 12,000 to 15,000 birds.

Halkin said it is possible that the roosting birds split up, and that a larger number may be roosting elsewhere, perhaps in a suburb. If so, „We’d love to hear about it,“ she said.