Inkens Welt

ehem. USA-Tagebuch
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Die Bezwingung des Mount Leaf (gewidmet den Schwestern Kurp, Ihr wisst schon warum…)

November 13th, 2011 Posted in Unser Amerika

 

Beinahe jeder weiß, was der “Indian Summer” ist. Es ist die Zeit im Jahr, in der sich die Blätter in Neuengland (Sorry, und in Canada, Alaska und im Mittelwesten natürlich!) färben. Wer wissen will, warum sie das tun, und was da biologisch alles vor sich geht, wird auf www.wdrmaus.de und www.wikipedia.org belehrt.

Heute schwelgen wir mal gemeinsam ganz unwissenschaftlich in der unbestreitbaren Schönheit des Anblicks, wenn sich Millionen von Bäumen nach und nach in die strahlendsten Rot-, Gelb- und sogar Lilatöne kleiden. Menschen packen am Wochenende ihre Familien in ihre SUVs und fahren zum “leaf peeping”, also zum Betrachten der wundersamen Verwandlung. Hinzu kommt, dass das Wetter im Oktober hier sehr stabil ist, also nach dem ersten Frost eine Periode warmer und klarer Tage herrscht.

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Aber wie es nun mal ist im Leben, hat auch der Indian Summer seine Schattenseiten. Irgendwann ist die Pracht vorbei und die Blätter, die sich eben noch tapfer in einer letzten Kraftanstrengung an ihre Zweiglein geklammert haben, um dem gnädigen Auge des Betrachters Freude zu bereiten, geben sich der Übermacht der Schwerkraft hin, um ihre letzte Aufgabe zu erfüllen: Beschäftigungstherapie für Gartenbesitzer.

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Jedes Oktoberwochenende beinhaltet zumindest ein paar Stunden, während derer man sich mit mehr oder weniger motorisiertem Werkzeug der Entfernung der Blätter widmet. Hier ein paar Eindrücke aus der Nachbarschaft:

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Bis letztes Jahr wurde es uns West Hartfordern noch relativ leicht gemacht. Wir konnten die Blätter einfach an die curb, also den Grünstreifen am Straßenrand, pusten, rechen oder schleppen, um sie dann der erbarmungslosen Saugkraft des städtischen Leaf-Vacuum zu überlassen. Nun ist unser ach so reicher suburb aber wohl so pleite, dass dieser Service nicht mehr bezahlbar ist. Ein bis zweimal Laubsauger hatten bisher den größten Teil des Problems beseitigt. Dieses Jahr wurde aber schon Ende August per Transparent am Ortseingang und in den einschlägigen Zeitungen das Motto des Jahres ausgegeben: BAG IT!

Das bedeutet nichts anderes, als dass man von seinem bereits unter anderem an West Hartford versteuerten Einkommen einen Stapel Leafbags kauft, standardisierte braune Papiertüten mit 30 Gallonen Fassungsvermögen (1 Gallone = 3,78 Liter). Diese sind dann zu befüllen, wobei strenge Vorgaben herrschen, was NICHT in die Säcke darf und auf welche Länge Zweige zu zerkleinern sind. Die vollen Säcke stellt man dann wiederum an oben erwähnte curb. Und am Mülltag kommt dann ein extra Wagen, der die Säcke einsammelt.

Im Prinzip ist das alles kein großes Problem. Gartenarbeit ist ja eine gesunde Angelegenheit. Man kommt an die frische Luft, hat ein wenig Bewegung (zumindest wenn man wie wir ganz altmodisch mit dem Rechen arbeitet…) und kriegt netten Kontakt zu den Nachbarn. Dieses Jahr hatten wir allerdings so viel Laub, dass wir entschieden haben, wirklich systematisch vorzugehen.

Eine große Plane wurde ausgebreitet und das Laub schweißtreibend darauf gerecht. Danach haben wir die Plane an den Wiesenrand geschleppt, um das Laub dort aufzuhäufen.

Und so entstand nach und nach der Mount Leaf:

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Der Garten hinter dem Haus war damit erst mal erledigt.

Blätter haben aber leider eine Reihe von unsympathischen, da unberechenbaren, Angewohnheiten:

– sie fallen von ALLEN Bäumen

– sie fallen ÜBERALLHIN

– sie fallen über Grundstücksgrenzen (die Eichen im Nachbargarten haben dieses Jahr besonders ertragreiche Ernten eingebracht)

– sie wehen gerne über die Straße, um in unserem Vorgarten zu landen

Also, um Kräfte zu sammeln, erst mal ein Päuschen auf dem Schwiegermutterbankerl.

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Und weiter geht´s mit der Schusterschen Planen-Patentlösung…

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Erschöpft von so viel Aktivität entschieden wir, einen dieser privaten Kleinunternehmer anzurufen, sogenannte landscaper, die für enorme Summen (zwischen 75 und 150 Dollar pro Einsatz) mit saugenden, lärmenden Eigenkonstruktionen die Früchte der Arbeit einsammeln. Das sähe dann so aus (man beachte den Konjunktiv und entschuldige die Unschärfe):

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Kleiner Zeitsprung von Sonntag auf Mittwoch…

Diane hatte wie fast jeden Mittwoch nachgefragt, ob wir mittags zum Sushiessen gehen wollen. Nun hatte sich aber genau für diesen Tag einer der landscaper nach Telekommanier “wir kommen zwischen neun und sechzehn Uhr” bei mir angemeldet. Da noch Kartoffelsuppenreste da waren, lud ich Diane dazu ein. Und wie es nun mal so ist, wenn man eigentlich den ganzen Tag nichts zu tun hat (auch das widme ich Diane, auch hier weiß sie warum…), ging die Kartoffelsuppe in Kaffee über, dazu Toffifee und Schokobananen und viel, viel, viel Gesprächsstoff. Oooops, schon vier? Und weit und breit keine Spur vom landscaper? Was nun?

Diane, wie immer unbremsbar in ihrer Energie, entschied einfach für mich. Wir fuhren los und kauften Leafbags. Erst mal nur 25, was sich als grobe Unterschätzung des nach einigen Tagen in sich zusammengesunkenen Mount Leaf herausstellte…

Mit viel Bücken und bewaffnet mit Arbeitshandschuhen (man weiß ja nie, ob sich nicht eine Schlange im Haufen häuslich eingerichtet hat) machten wir uns ans Werk und gaben nach Kurzem an Gustl den Auftrag weiter, auf dem Heimweg noch weitere Säcke mitzubringen.

Das Ergebnis waren 51 prall gefüllte Säcke, die wir zuklebten, damit nicht, wie im letzten Jahr, Hundebesitzer die Hinterlassenschaft ihres besten Freundes darin versenken konnten (dog poop nennt man das hier).

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Nachdem wir Frauen die schwere Arbeit übernommen hatten, spielten wir, inzwischen wieder hungrig, weiter Rollentausch. Dianes Mann Günter bekam den Auftrag, lecker Puttanescasauce zu köcheln und damit bei uns anzutanzen.

Der Tag fand damit einen gemütlichen Ausklang mit der Erkenntnis, dass ich darauf bestehe, eine Wohnung im vierten Stock (mit Lift) und großer Terrasse zu beziehen, wenn wir wieder in München sind. Keine Nachbarn mit Eichen und Pinien (die Nadeln sind e-kel-haft!!!), keine Ahornbäume auf dem eigenen Grund. Nur hübsche Terracottatöpfe mit Oleander und Hortensien, damit man die warmen Oktoberwochenenden in Bayern genießen kann, ohne zu schuften!

Sollte also jemand einen heißen Tipp zum Thema Traumwohnung für uns haben… Wir kommen im Oktober 2010 zurück und bevorzugen den Westen von Sendling bis rüber nach Pasing oder Obermenzing…

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Neue Bilder vom Knie

Mai 26th, 2011 Posted in Allgemein

 

Wenn man im Herbst oder Winter in ein Haus mit Garten zieht, stehen einem im Frühling und Sommer viele Überraschungen bevor. Seit März geht im Garten am Knie die Post ab, zumindest was Pflanzen angeht…

Ich habe im Dezember an einem sehr warmen Tag ca. 300 Zwiebeln gepflanzt. Alles andere wurde mit gemietet. Die Bilder sind also nicht alle aktuell, sondern stammen aus eben jenem März und den Folgemonaten.

So sitzt man, wenn man bei uns sitzt.

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oder auch so:

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oder so:

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eine Hängematte gibt es auch noch irgendwo…

Und hier wird gegrillt:

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Und die beiden sind total relaxt auf ihrem Yoga-Plätzchen unterm Zwetschgenbaum:

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Wir haben also einen Zwetschgenbaum.

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Und wie wir inzwischen wissen, haben wir auch einen Kirschbaum.

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Viele Narzissen und Tulpen (die man hier noch nicht sieht). Da sie inzwischen verblüht sind, bitte ich Euch, Euch einfach viele Tulpen vorzustellen…

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Wenn man lange nicht den Rasen mäht, erscheinen Myriaden von Gänseblümchen und Vergissmeinnicht.

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Und was nicht im Garten wächst, wird in Töpfe gestellt.

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Eine reizende kleine Überraschung sind Distel und Klatschmohn.

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Und das bisher unidentifizierte Gestänge vor dem Garten erfüllt auch endlich einen Zweck.

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Nicht halb so erfreut sind wir über die Thuyenhecke, hat einfach was von Friehof. Vielleicht find ich ja noch ein wirksames Gift…

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Ach so, ja, some minor improvements inside…

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Der versprochene pinke Vorhang hängt jetzt.

Und die Küche wird immer grüner.

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Der Flur im 1. Stock wird immer oranger.

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So viel für den Moment. Mehr gibt es bald!

Ich hab‘ Dein Knie geseh’n…

Februar 11th, 2011 Posted in Allgemein

Für alle Neugierigen und die, die uns (noch) nicht besucht haben, hier ein paar Eindrücke von unserem neuen Zuhause „Am Knie“.

Unser Haus steht in Pasing, also im Westen von München. Umme Ecke ist der Stadtkern von Pasing, was natürlich sehr praktisch ist. Und Gu hat nicht weit zur Arbeit, was mir persönlich ja wurscht sein könnte, aber es ist auch schön, abends einen nicht über den Verkehr meckernden Mann heimkommen zu sehen… Über die Erfahrung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in diesem Winter sag ich jetzt lieber nichts ohne Rücksprache mit meinem Anwalt.

Unser neues Zuhause also:

Durch ein Tor kommt man erst mal in den Hof. Links ist die Garage (und das nicht so sehr fotogene Mülltonnenhäusl). Zwischen Garage und Hausmauer seht Ihr einen Durchgang, der auch genau dafür genutzt wird: um durchzugehen.

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Die Blumentopfsammlung wartet auf Bepflanzung, und ich warte auf den Frühling…

Wenn man also durch den Durchgang durchgegangen ist, biegt man rechts ab und steht vor dem Garten.

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Auch hier warten die Töpfe auf Oleander und Co. Der Garten ist rundherum mit Hecken (meine Haßliebe zu Thujen kann ich jetzt hegen und pflegen) umzäunt und ist weder zu groß noch zu klein.

Fragt mich bitte nicht, wozu das weiße Gestänge gut sein soll. Im Moment dient es als Teppichstange und Halterung für Lichterketten. Im Sommer wird hoffentlich die existierende Kletterrose und ein bis fünf Glyzinien das Ding zuwachsen.

An prominenter Stelle der Grill, wie Ihr seht. WENN wir irgendwas typisch Amerikanisches adoptiert haben, dann die Liebe zum BBQ. Und wenn ich an Gu’s Räucherrippchen denke, hab‘ ich spontan eine Pfütze auf der Zunge…

Und wenn Ihr Euch jetzt einfach umdreht, dann steht Ihr vor unserer Haustür, die sich nicht zur Straße raus befindet, sondern eben auf der Gartenseite.

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Die Häuser sind Doppelhäuser, wobei unser Nachbarhaus im Moment leer steht und zu vermieten ist. Also falls jemand sucht, ist wohl grade frisch renoviert.

Nu gemma mal rein.

In New Orleans nennt man so was ein “shotgun house”, was bedeutet, wenn man vorne rein schießt, fliegt die Kugel, falls niemand im Weg steht, ungehindert auf der anderen Seite wieder raus.

In München nennt man so was ein Haus ohne Garderobe…

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Links geht es direkt ins Gästeklöchen, das ich mit freundlicher Unterstützung meiner Schwiegermutter so kitschig wie möglich gestalte. Von ihr stammen der Trockenblumenstrauß und ein auf dem Bild noch nicht sichtbarer Porzellankerzenhalter, bei dessen Anblick einem sofort und spontan die Augen einfrieren, ganz wunderbar. Das Rosenmotiv wiederholt sich dann noch auf einem Porzellanbild, das manche von Euch bereits kennen. Der Kitsch ist also gewollt. Ansonsten ist es halt ein Klo.

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Links geht es direkt die Treppe hoch, aber dazu kommen wir noch.

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Rechts kommt man ins Wohnzimmer mit Blick auf den Garten, klein, aber gemütlich. Neue Couch und so weiter…

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Den Durchgang zum Esszimmer behütet unser neues Haustier.

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Und hier wird gemampft.

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Die heiß geliebten Amerikanischen wall cabinets fehlen mir hier wie ein Stück Brot (auch die darin befindlichen, Pullover klauenden Geister irgendwie). Aber Deutsche Wände sind nun mal nicht hohl, und deshalb musste dringend Billy mit Glastüren her.

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Die Bar ist trotz “Austrinkparty” wieder gut gefüllt.

Hier fehlt noch ein großer Spiegel quer über die Kommode. Wenn also jemand was Hübsches sieht, sagt doch bitte Bescheid.

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Natürlich hängt auch der Beweis für die Vergänglichkeit allen Seins wieder an der Wand. Interessant ist, wie sich Bohrlöcher hier verhalten. Wir verfügen über selbstheilende Wände. Wenn man ein Loch bohrt und den Bohrer wieder rauszieht, geht das Loch durch nachfallende Kieselsteinchen wieder zu. Um aber trotzdem noch zu wissen, wo das Loch sein sollte, platzt dafür der Verputz in unvergleichlich großzügiger Weise ab.

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Diese Lampe ist mein ganzer Stolz und ich bin verliebt wie ein Teenager. Auf welche Weise und mit welchem Zeitaufwand sie allerdings dort gelandet ist, wo sie jetzt hängt, ist eine Geschichte für sich. Gustl erzählt Euch davon sicher gern…

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Wird langsam zur Tradition, dass wir in Häusern mit Rundlauf wohnen. Vom Wohnzimmer geht es ins Esszimmer…

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… und vom Esszimmer in die Küche, von dort in den Flur, und dann wieder ins Wohnzimmer.

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So, und weil ich nach wie vor froh und glücklich darüber bin, endlich wieder über eine Küche zu verfügen, die den Namen verdient, hier `ne Menge Bilder davon.

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Natürlich gäb’s hier auch wieder Grund zu meckern, aber ich lass’ es jetzt einfach. Passt scho, ist eben gemietet…

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Wenn man dann wieder im Flur angekommen und noch immer nicht schwindlig ist vom Ringelpietz des Erdgeschosses, dann geht es die Hühnerleiter hoch in den ersten Stock.

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Man landet am Ende der Treppe in unserem Badezimmer. Das war damals im immoscout als “Duschtempel” inseriert. Nun, da es nur eine Dusche gibt, ist das auch nicht komplett gelogen… Es scheint unser Schicksal zu sein, entweder ein nettes Bad ODER eine nette Küche zu mieten. Aber das Bad erfüllt seinen Zweck, auch wenn ich persönlich keine Fliesen in Bahamabeige, oder eine Duschkabine aus Kunststoff aussuchen würde. Na Hauptsache, wir kriegen den Körpergeruch in den Griff…

Schöner als das Bad ist der Flur, der hinter der Treppe in den zweiten Stock in einem kleinen Nischchen mündet, das jetzt als meine „Bibliothek“ dient.

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Ein bisschen aufräumen muss ich noch, und ein Schaukelstuhl muss noch weg, und ein grätzig pinker Vorhang muss noch hin, aber sonst ist sie fertig, die Leseecke.

Die Tür zwischen dem großen Spiegel und den Bücherregalen führt ins Schlafzimmer. Dort fehlen noch Bilder, aber es schläft sich hervorragend drin. Naja, immerhin hängt die “Schwebende Kuh” schon…

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Das Fenster geht zum Garten, wir werden also im Moment von Vogelgezwitscher und dem Krächzen der Krähen geweckt.

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Das Bett aus Bali hätte sich wahrscheinlich auch nicht träumen lassen, mal in München zu landen.

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Im ganzen Haus hängen Deckenlampen, die unserem Vermieter gehören. Nicht alle sind schön, wenn ich das mal so sagen darf. Aber die im Schlafzimmer finde ich ganz gelungen.

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Das Zimmer nebenan ist mein Büro und das Schrankzimmer. Gustl bestand auf Glastüren, damit ich nicht wieder mit Malerarbeiten anfange, wie sonst bei IKEA-Schränken…

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Der alte PAX durfte trotzdem mit. Ich find ihn immer noch klasse.

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Und da ich ja nicht malen darf, hab‘ ich einen Arbeitsplatz.

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Von hier aus sieht man die Gleise der Linie 19. Es ist aber dank Schallschutzfenstern sehr ruhig.

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Ein paar Taschen hatten keinen Platz mehr im Schrank.

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Und meine Sammlung blaues Glas steht auch wieder rum. Irgendwas muss den Staub ja fangen…

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Und nun für alle, die noch atmen können, der Aufstieg in den zweiten Stock.

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Hier gibt es ein Vorzimmerchen, das noch nicht seine endgültige Bestimmung gefunden hat.

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Und natürlich gibt es ein Gästezimmer, klein aber gemütlich, Nut- und Federbretter machen es möglich (naja, mein Geschmack ist es nicht, aber erst mal tut es seinen Dienst).

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Und dann ist da noch unser eigener kleiner Chaos-Computer-Club, sprich Augustins Reich. Ich habe beschlossen, mich hier nicht einzumischen 😉

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So, nun wißt Ihr, wie es bei uns aussieht. Und wenn Ihr Euch zutraut, morgens vor unserem Duschtempel Schlange zu stehen, packt Eure Köfferchen und kommt uns besuchen!