Sie befinden sich aktuell in den Tagebuch USA Blog-Archiven für den folgenden Tag 21.9.2007.
- Allgemein (15)
- Auszug und Einzug (5)
- Die spinnen, die Amis! (17)
- Menschen (8)
- Needful Things (11)
- The Mother of all Trips (12)
- Unser Amerika (40)
- Unser Haus (7)
- Wir gehen nach Amerika (3)
- 24.3.2012: Die Drei Musketiere
- 3.1.2012: Alles Für Die Katz!–Vernissage mit Aquarellen von Wolf K. im Vivarium in Höslwang am 13. Januar 2012
- 13.11.2011: Die Bezwingung des Mount Leaf (gewidmet den Schwestern Kurp, Ihr wisst schon warum…)
- 26.5.2011: Neue Bilder vom Knie
- 11.2.2011: Ich hab' Dein Knie geseh’n…
- 27.9.2010: The Mother of all Trips
- 27.9.2010: Rocky Mountains III – North America's Backbone – From Boulder, Colorado to Cody, Wyoming
- 25.9.2010: Rocky Mountains II – North America's Backbone – From Durango to Boulder, Colorado
- 24.9.2010: Rocky Mountains – North America’s Backbone - Mesa Verde, Colorado
- 17.9.2010: New Mexico – Land of Enchantment Part II
Blogroll
- März 2012
- Januar 2012
- November 2011
- Mai 2011
- Februar 2011
- September 2010
- August 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- September 2008
- Juni 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
Archive für 21.9.2007
Kühe, Kühe, und noch mal Kühe!
21.9.2007 by Inken.
In West Hartford steppt zur Zeit der Bär, oder um etwas genauer zu sein, wir wurden von einer Stampede überrollt!
Seit einigen Jahren gibt es in West Hartford die CowParade. Münchener kennen die Löwen Parade, und in etwa ist das hier das Gleiche. Bunt bemalte, zum Teil wirklich künstlerisch hochwertig gearbeitete, lebensgroße Kuh-Skulpturen stehen vor Läden und in Parks und machen einen Rundgang durch unser Downtown zu einem ganz neuen Erlebnis. Der Zweck der Ausstellung dieser freundlichen, bunten Tiere ist wie so oft in den USA Charity. Nach einer Weile werden die Exemplare versteigert und der Erlös wohltätigen Zwecken zugeführt. Genaue Info bekommt Ihr unter www.cowparade.com.
Ich muß sagen, der beste Zweck ist schon erfüllt. Wenn man durch die Stadt geht und sieht, wie sich die Leute um die Kühe scharen und von einem Ohr zum anderen grinsen, dann hebt sich die Stimmung gleich um ein paar Grad. Alle Generationen sind gleichermaßen fasziniert.
Für die Kleinen gibt es natürlich was zu spielen…
…und bei der alten Dame fragt man sich, ob sie den Präsidenten noch persönlich gekannt hat. Sie machte auf jeden Fall einen recht unabhängigen Eindruck.
Hier sind einige Exemplare nach Themen sortiert.
Die Bauarbeiterversion:
Für die coolen Kids:
Auf einem Sockel stehen die Lebensretter:
Für Fashion-Victims:
Die feline Variante:
Für alle Ex-Kollegen aus der Elektronik (ich hab einen Epcos-FoKo gefunden!!!)
An die Fitnessfreaks wurde auch gedacht:
Und hier die Zahnfee…
Die CowParade fand wohl vor fünf Jahren zum ersten Mal statt und hat inzwischen auch internationales Terrain erobert. New York, Chicago, London, Tokyo, Houston, Istanbul, Mailand, Brüssel, Dublin, um nur einige Städte zu nennen, haben die Idee übernommen und haben ihre ganz spezifischen Kühe. (Die folgenden Bilder hab ich aus dem Internet, deshalb kann man sie leider nicht vergrößern, aber Ihr könnt ja selbst stöbern gehen…)
TutanchaMOOn
MOOdolph
Miss Liberty
Die Las-Vegas-MOO
Die Hommage an einen Österreicher
Hulacow
Typisch französisch…
Das ist Jacques MOOsteau…
Urig bayrisch…
Und natürlich kommen die Fußballfans nicht zu kurz.
Manche Künstler offenbaren ihre Philosophie per Kuh:
A cow needs a bull like a fish needs a bike!
Ooooohhhhhmmmmm!
Die Kühe gibt es als kleine Modelle im Internet zu bestellen.
Und es gibt ein “Paint your own Cow” Set.
Besonders gut finde ich die Citizen Cow.
Und die italienische Fell-Kuh find ich auch schön.
Die eigentlichen Skulpturen sind immer wieder gleich. Kuh liegend,
Kuh stehend mit gesenktem Haupt,
Kuh stehend und kuhmäßig eher dümmlich glotzend.
Es gibt aber auch Sondermodelle:
Kühe sind ja prinzipiell recht friedliche und freundliche Tiere. Und ganz abgesehen, daß sie mir die Freude bereiten, meinen exzessiven Kaffeekonsum ohne Magengeschwür zu überstehen, sind sie auch noch sehr hübsche Tiere. Warum also nicht die Kuh zum Kuhnstobjekt machen?
Rodin
Jackson Pollock:
Hier mein Liebling.
Die Kühe werden von lokalen Künstlern bemalt, wobei den Motiven kaum Grenzen gesetzt werden. Die einzigen Einschränkungen sind die, die man in den USA sowieso erwartet. Keine unpassende Werbung, keine politischen oder religiösen Statements und natürlich nix Unanständiges.
Am Ende der ganzen Aktion versteigern renommierte Häuser wie Christie´s oder Sotheby´s die Werke, wobei manche bis zu $100.000 einbringen. Oprah Winfrey hat eine Kuh, Ringo Starr und eine Jordanische Prinzessin auch. Es kann also durchaus sein, daß man irgendwo auf dieser schönen Welt in einem Hinterhof, einer Eingangshalle oder auf einem Hausdach plötzlich einem dieser bezaubernden Paarhufern begegnet.
Haltet also die Augen offen!
Hugs and Kisses!
Geschrieben in Unser Amerika | Keine Kommentare »


