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Abschied – oder – der Tod in Dosen

Juli 2nd, 2007 Posted in Menschen

Man denkt ja immer, man hat alles im Griff, kommt mit allen Situationen gut klar, ist das, was in Frauenzeitschriften gerne mal als „starke Frau“ bezeichnet wird. Ja Pfeifendeckel, das könnt Ihr alles vergessen! Wenn ich Abschied nehmen muß, bin ich die größte Versagerin, die man sich vorstellen kann. Ich hasse und verabscheue es, Abschied nehmen zu müssen! Ich mache es prinzipiell falsch, heule bei den Leuten, bei denen ich mir fest vorgenommen habe, trocken zu bleiben, heule nicht, wenn andere heulen, laufe davon, wenn es noch viel zu sagen gäbe, etc. Deshalb hier noch einmal für alle: ich werde viele von Euch lange nicht sehen, sprechen, fühlen, schmecken und riechen. Aber ich habe Euch alle hier bei mir, immer.

Der Abschiedsmarathon:

6. Juni: Abschiedsfeier mit den Kollegen

8. Juni: endgültiger Abschied von Epcos. Weniger schwierig, um ehrlich zu sein…

9. Juni: Abschiedsfest (siehe dort)

14. Juni: Gundls und Markus´ Polterabend und gleichzeitig Abschied von den beiden

20. Juni: ein letztes Mal Schinkennuuuuuuuuuuuuudeln im „Dicken Mann“ mit Flo und Frau Pfirrmann. Natürlich verbindet uns mehr als eine große Portion guten Essens auf dem Teller, Ladies!!!

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21. Juni: die Epcos-Heuschrecken fallen über meine Tupperware-Vorräte her. Teilnehmer waren Familie Müfall, Familie Wimberzeth-Haberbauer, die schwäbische Rollerblade-Connection und Tirol, mein Tirol, mein schönes Tirol, das auch noch die französische sauterelle Emma vertreten mußte (wenn das der Andreas Hofer wüßte…).

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22. Juni: Abschied von Markus, dem Adoptivvater meines ersten und meistgeliebten Autos, das übrigens allen Unkenrufen zum Trotz wieder TÜV hat! Ätsch, ich hab gewußt, daß der englische Patient überleben wird! Markus, bitte um Fotos!

23. Juni: Abschied von all den Dingen, die in München eingelagert wurden. Vielen vielen Dank an Pino, Wolfgang, Martin, Fritz, Andy und Steffi incl. Lotschgo. Ich würde Euch so gerne versprechen, daß Ihr meine alten Marmorplatten ein letztes Mal schleppen mußtet, ich wage hier aber einfach keine Prognosen… Steffi hat abends noch Lasagne für uns gekocht, meine Pastakönigin!

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24. Juni: Theoretischer Abschied von unserer Küche, die wir nach einigem Hin und Her doch noch an unsere Vermieter verkaufen konnten. Wenn Ihr meine amerikanische Küchen sehen könntet, Ihr würdet meine alte in kleine Pakete verpacken und aus purem Mitleid hierher schicken. Aber darüber später mehr…

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26. Juni: Natalie bekocht die Weiber Alexa, Claudia mit Ägir und Inken auf´s Allerfeinste. Natalie vor dem Gasherd knieend, irgendwo zwischen Kichern und Weinen aus Panik, der Herd würde die Nachspeise nicht gebacken kriegen (hab ich das nicht schön hingekriegt? Herd – gebacken kriegen…), das werde ich so schnell nicht vergessen. Für alle Hungrigen: es hat geklappt. Und der Vodka hat geschmeckt!!!

27. Juni: Abendessen bei den Thalers. Alexa, Dein kleiner Buddha wird mich sicher beschützen. Ich liebe Dich von ganzem Herzen!

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28. Juni: Um 11:30 steht das Taxi vor der Tür. Jakob und Gabriele sind da. Jakob ganz cool, logisch! Gabriele ganz und gar nicht cool, auch logisch. Ich bin froh, daß es schnell gehen mußte! 

 

 

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